— 510— bereits ſchief wie ein Schielender in unſer Hoͤf⸗ chen, und die Hitze hat ſich gelegt.“—
Der Mond beleuchtete wirklich das Gebäude, und ſtahl ſich in den winzigen Hofraum, der einer ſchwarzen Ciſterne, nicht von den geraͤumig⸗ ſten, zu vergleichen geweſen waͤre. Das Haus war in ſeinem Ganzen, wie jener Schriftſteller des Mittelalters ſich die Reſidenzen der däniſchen Koͤnige gedacht haben mag, da er behauptete, der geringe Buͤrger von Nuͤrnberg wohne beſſer als jene. Von uralter Bauart, auf einer aͤußerſt geringen Raͤumlichkeit errichtet, hatte es kaum Platz fuͤr zwei Familien der geringen Claſſen, die ſich zu behelfen wiſſen. Ein ſchwarzer ſchmaler Gang fuͤhrte von der niedern Hausthuͤre, an ei⸗ nem Gemach und einer Kuͤche voruͤber, die jetzv nur als Rumpelkammern dienten, der ſieilen Wendeltreppe zu. Auf der Hoͤhe derſelben, in dem erſten Stockwerke, lief eine enge Gallcrie um den ſogenannten Hof, an dem Hintergebaͤnde vorbei, das unten aus Ställen fur Gefluͤgel, oben nur aus einer Kuͤche und daruͤber befindlichen
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