— 4 1—
worein er— ebenfalls unnoͤthigerweiſe— den ar⸗ men Riblard verſetzt, dem er jetzo beinahe mit Freuden die Broſamen des Reichthums ſeines Vet⸗ ters gegoͤnnt haben wuͤrde;.. tauſend Empfin⸗ dungen marterten ſeine Bruſt.— Und dazwiſchen warnten wieder Zweifel und Unſchluͤſſigkeit, und die ſo verzeihliche, ſo natuͤrliche Furcht des Ver⸗ brechers.— Sollte er ſich wieder in jene Grenz⸗ ſtadt wagen, ſein Eigenthum zu fordern, wo er zu Leopolds verbrecheriſcher Ehe geholfen, wo Diana von ſeiner Hand gefallen?
Allein ſein klarer Verſtand— gewoͤhnt, jede Befuͤrchtung mit den zu Gebot ſtehenden Sicher⸗ heits- und Vertheidigungsmitteln abzuwaͤgen— beruhigte bald den Sturm ſeiner Sinne, und ſammelte ein, was fuͤr das Gelingen ſeiner For⸗ derung eine Buͤrgſchaft leiſten mochte.— Er uͤberlegte, daß in Leopold's Proceß die Anklags⸗ kammer des Gerichts ihn von jeder Klage frei⸗ geſprochen, und nur ſeine Zeugſchaft erlaubt hatte, daß bei den Behoͤrden jener Stadt noch die Po⸗ lizeianzeige der deutſchen Autoritäten ſammt den


