— 2 liebendes Paar gelegt; haſt den Freund zur Schmach verfuͤhrt, in der Bruſt ſeiner Gattin die raſende Flamme der Eiferſucht, des Argwohns entzundet; Du haſt dem Sohne die Liebe des Vaters, der Tochter das Vertrauen der Mutter entzogen. Und Du wollteſt wagen, nach der reinen Jungfrau Deine beſudelte Hand auszu⸗ ſtrecken? Willſt Dir ein Paradies bauen, wo Du einen Pfuhl des Verderbens angerichtet? Wohinaus willſt Du? Wende die Angen zuruͤck uͤber das Meer; was haſt Du auf den Inſeln der Ueppigkeit und des Geizes, der Zuͤgelloſigkeit und der Sklaverei zuruͤckgelaſſen 26
— Heckdey ſtraͤubte ſich ſo heftig gegen dieſe ankrallende Frage, daß das Gewiſſen ſchwieg, um die kältere Vernunft fragen zu laſſen:„Wenn auch Alles ſo iſt, wie der unerbittliche Mahnbote klagt, was iſt zu thun, um zu entkommen dem Labyrinthe? Nur ein Mittel ſehe ich: die Flucht, eine verborgne Freiſtätte, eine vollige Trennung von den bedrohten Menſchen, die dem Ungluck entgegentaumeln. Noch iſt Cäcilie ſchuld⸗


