—„Ich that's, mein Lieber; ich that's. Aber da kam gewoͤhnlich auf dem Fahrwege eine offene Kutſche daher, langſam, langſam, Schritt fuͤr Schritt, als gehöre ſie zu einem Leichencondukt. Und in der Kutſche ſaß..... lache, wenn Du kännſt, ſaß der Onkel des Wondersheim; der arme, alte, halbgelaͤhmte Mann. Der Schrecken uͤber des Neffen Ende hat ihn gelaͤhmt. Mit matten Augen betrachtete er das geraͤuſch⸗ volle Leben um ihn her; in ſeinen Zuͤgen lag der lauernde Tod, wie ein Scharfſchutze mit geſpann⸗ tem Hahn, im Hinterhalt. Ach! des traurigen Schauſpiels! Der arme Greis, um ſich zu er⸗ holen vom Todeskampfe, fährt Tag fuͤr Tag auf den Kirchhof; auf dem Grabe ſeines Neffen ver⸗ ſucht er friſche Luft zu ſchopfen.— und eines Tags war eine Frau bei ihm, eine ſilberhaarige Frau mit ſtarrem Geſichte und verſunkenen Au⸗ gen. Ich errieth bald, wer die ſchwarzgekleidete Dame ſeyn mochte. Bei der Ruͤckkehr von dem Got⸗ tesacker war ſie ſelbſt mehr eine Leiche, als eine Lebende Hole der Geyer die Empfind⸗
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