iſt ſo dumpfig unter den Gewoͤlben; ich erſticke faſt, und bedarf der friſchen Luft.«—„Aber Deine Mutter, die wir hier erwarten ſollten..24 —„Da tritt ſie ein, Gott ſey Dank k Cäcilie ſagte die letzten Worte mit erloͤſchender Stimme. Ihre Knice zitterten, und dennoch mußte ſie ſich kräftig aufrecht halten, da Eugenie, ſelbſt der Ohnmacht nahe, in ihre Arme ſank. „Verloren! abgewieſen!⸗ ſchluchzte die betrubte Gattin:„Komm', komm', mein Kind. Im Hauſe des Herrn muß man nicht erbitterten Herzens verweilen!«— Sie wankte am Arm der Tochter der Pforte zu. Dort ſtand Georg, finſter, in ſich gekehrt. Dennoch ſprach er zu dem Mäd⸗ chen ſanft:„Jetzt, Cäcilie, verwalten Sie bei Ihrer Mutter das Amt, dem der rauhere Mann nicht gewachſen iſt; das Amt des Troſtes. Sagen Sie ihr, daß ſie nicht die Vorſchung vergeſſe, und ſich erinnre, wie auch Koͤnige Menſchen ſind: zuͤrnende, aber auch verſoͤhnliche, wie gerade die Zeit ſie formt. Die heute verſagte Gnade wird ganz gewiß einſt, ohne daß die Trauernde es
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