Hauſe, ſo bleibt ihm eine halbe Stunde frei, zu uͤberlegen. Was er auch beſchließe... die Folgen, gut oder boſe, darf er lediglich nur ſich ſelbſt zu⸗ rechnen.— Somit glaube ich meiner Pflicht, und meinem ganz beſondern Standpunkte, Ederich gegenuͤber, Genuͤge geleiſtet zu haben.“
Mit einer foͤrmlichen Verbengung nahm der Polizeidirektor von der bekuͤmmerten Eugenie Ab⸗ ſchied. Sie eilte zu ihrem Leopold.„Du haſt gehoͤrt, was Raimund ſprach?“—„Ich habe;“ entgegnete er mit ſteigender Bangigkeit:„ich habe, und fliehe zur Stelle. In meines Feindes Falle mag ich nicht gehen.“
„Dabei bleibe es;« ermahnte der hinzukom⸗ mende Georg:„er hat Uebles mit Dir im Sinne; er will, daß Du wehrlos Dich dem Kerker uͤber⸗ lieferſt. Fliehe; die Zeit iſt koſtbar. Noch iſt Dein Haus nicht mit Wachen umſiellt. Eile, und der Wagen der Raͤthin bringt Dich unentdeckt aus dem Thore. Draußen erwarte ich Dich, und— mit meinem Kopfe hafte ich dafuͤr— bringe Dich mit heiler Haut in Sicherheit.“


