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Leopold erzaͤhlte in heftiger Beſiuͤrzung die Veranlaſſung des Zweikampfs, ſeine vergeblichen Verſuche ihn zu hintertreiben: Wirgenas,“ ſprach er,„war wie von einem Satan beſeſſen, der ihn eigenſinnig in ſeinen Schlingen hielt. Der mord⸗ gierigſte Pirat haͤtte ſich durch meine Worte, durch meine Ermahnungen entwaffnen laſſen. Der teuf⸗ liſche Starrkopf gab nicht nach. Er duͤrſtete— wie ich leider nicht mehr bezweifeln darf— nach dem Leben des unſchuldigen Juͤnglings. Das Motiv davon? Gott allein kennt es, auſſer dem Hauptmann. Aber ſelbſt auf dem Terrain wie⸗ derholte Wirgenas ſeine Schmaͤhungen, und ſtei⸗ gerte ſie; daß endlich dem edeln und gerechten Zorn des Beleidigten ſelbſt nicht mehr zu ſteuern war. Wandersheim begehrte wild die vollſte Genug⸗ thuung. Wirgenas antwortete kalt, trocken wie ein Steinbild.— Wandersheim ſchoß zuerſt; ſeine Kugel fuhr hart an des Hauptmanns Rippen voruͤber.„HGute Nacht, Kioͤte!“ murmelte Wir⸗ genas zwiſchen den Zaͤhnen, und zielte lange auf den unerſchrocknen Gegner. Eine folternde Mi⸗


