— 246— fallen. Schweißtropfen ſtanden wie Perlen auf ſeiner Stirne, in ſeinem Ange rollten klarere Per⸗ len, da von allen Seiten in ihn gedrungen wurde; und das erſte Wort, das ſeiner geaͤngſtigten Bruſt ſich entwand, als die Frauen fragend und zagend den Namen„Wandersheim“ genannt, war das furchterliche:„Dahin! dahin!“
„Dahin2˙“ kreiſchte Eugenie und ſank unter den Truͤmmern ihrer Hoffnung und Entwuͤrſe ohn⸗ maͤchtig zu Boden. Luiſe und Cacilie, an allen Gliedern zitternd, ſuchten ſie wieder zu ſich zu bringen. Leopold ſtand unbeweglich, eine Hand vor dem Geſichte, die andere nach Heckdey aus⸗ ſtreckend, wie nach einem Retter.
Georg gab ihm ſeine Rechte. Sie war kalt wie Eis, daß Leopold zuſammenfuhr, und ſtam⸗ melte:„Wehe! biſt Du auch nur ein todter Leich⸗ nam, wie der ungluͤckliche Ferdinand 26
Georg erwiederte nichts. Es brauſte vor ſei⸗ nen Ohren. Seine Bruſt erſtarrte unter der Wucht des grauſamen Sieges, den er errungen. Er hatte das Fuͤrchterliche gewollt, begehrt, und die Er⸗


