— 232— corirt hat. Mit leidenſchaftlichem Ungeſtuͤm wirſt ſich ihm ein junger Mann an die Bruſt. Kaum iſt er im Stande, in ihm den Herrn von Wan⸗ dersheim zu erkennen. Tief in die Hoͤhlen geſun⸗ kene Augen, feurige Roͤthe auf den Wangen, heftiges Zittern durch alle Glieder entſtellen Fer⸗ dinands Geſicht und Haltung. Seine Haare ſchei⸗ nen ſich zu ſträuben.
„Ferdinand? um Gotteswillen? was haben Sie? warum dieſer Auſtritt?«— Wandersheim verſucht zu reden. Seine Bruſt keucht, ſeine Stimme ſchluchzt. Verzweifelnd ruft er kaum verſtaͤndlich:„Ich bin beleidigt, verhoͤhnt, entehrt. Aehnliches iſt noch nie geſchehen, und ich kann in ſolchem Sturm der Seele nicht in Ihrem Zir⸗ kel erſcheinen.“
Neue Fragen, tauſende gegen eine Antwort. Endlich ſtammelt Ferdinand:„Kurz: hoͤren Sie. Ich trete in's Muſeum, gehe durch die Spielzim⸗ mer in das Billard. Am Buffet ſtehen mehrere Offiziere, unter ihnen befindet ſich der Hauptmann Wirgenas. Dieſer ſagt juſt bei meinem Eintritt:
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