—— Aufenthalt in dieſer geraͤuſch⸗ und wechſelvollen Re⸗
ſidenz, viele Freunde, und..... nur einen Feind“
— er deutete nach Raimund—„der nicht ein⸗ mal in dieſer Stadt haust.... was begehre ich mehr vom Gluͤck und vom Himmel?— Du allein haſt mir noch gefehlt; auch Dich ſchenkt mir heute das Geſchick, und wahrlich, Du ſollſt nicht mehr von mir gehen.«“
Eine gewiſſe Aengſtlichkeit lief durch Heckdey's Zuͤge; er druͤckte krampfhaft Leopold's Hand, und ſagte leiſe:„Nun, nun, wir wollen ſehen. Ich werde ſchwerlich Deinem gutgemeinten Wunſche willfahren koͤnnen... aber....
„Komm, komm mit zu den Meinigen;“ ver⸗ ſetzte Levpold mit freundlichem Ungeſtuͤm:„ſieh uur einmal das Familienbild, Du vertrackter Hageſtolz, und bleibe, wo man Dich liebt, wo man Deinen Launen froh entgegenkommt, wo man Dich pflegt und haͤtſchelt, wenn Unpaͤß⸗ lichkeit oder Caprice Dich verſtimmen. Komm mit mir!“
„Ei, bedenke: in ein vollkommenes Familien⸗


