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Faden, hatte keinen Willen, kannte nur Furcht und Gehorſam— mein Gemuth kam nicht auf gegen des Vaters eiſerne Befehle. Welche Thraä⸗ nen, welche Schreckensſtunden! Du haſt mich manchmal tapfer vertheidigt gegen den Zwing⸗ herrn. da erkannte ich zum erſtenmal die Oberherrlichkeit Deines Muths, wie ſpäter dieje⸗ nige Deines Geiſtes.“
„Laß' dieſes. Mein angeborner Trotz und Eigenſinn verdient nicht Lob und Preis. Waͤh⸗ rend Du im Joch des Vaters ſeufzteſt, wuchs ich, frühe ſchon gin Elternloſer im ſteten Kampf mit meinen Vormuͤndern auf. Wenn jeder Tag nur Schmach und Leid von Fremden bringt, ſo härtet man ſich ab. Das hat mich ſelbſiſtändig gemacht, uber die Meere gefuͤhrt... das hat mich mit der Welt und mir ſelbſt entzweit. Einmal noch hoffte ich;— die K fnung hat mich betrogen⸗ Von Stund an wa mir der Wald nicht mehr gruͤn, der Himmel kicht mehr blau. Das ſchwarze Firmament wurde mir lieb, wie die goldne Mor⸗ genrdthe; das wilde Meer nicht verdrießlicher als


