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der Klang, wie ein Donnerſchlag uͤber den Forſt fährt. Das Verbrauſen des Schalles dringt ſo beklemmend zu des Menſchen Ohr und Seele.„Das klopft wie das Ungluͤck!“ ſagt in Schloß und Huͤtte das Volk, das immer wahr und treffend bezeichnet.— Und wirklich: die Freude pocht nicht an unſtre Thuͤren, wie das ungluͤck. Die Frende iſt ein tändelnd oder an⸗ ſpruchslos kommender Gaſt; das Ungluͤck ſchon in ſeinen Vorklagen ein weinendes Geſpenſt, oder ein bleiern ſtampfender Gewaltsbote. Wer je⸗ mals in finſtrer Nacht als Fluͤchtling, geduckt im Verſieck wie ein Haſe, an die Pforte donnern hoͤrte, und den Ruf:„Im Namen des Koͤnigs«— Wer dabei geweſen, wenn der Stab des Ge⸗ richtsboten an den Kerker des zum Tode Verur⸗ theilten klopfte,— wer je vernahm, wie der rebelliſche Sclave an ſeiner Treiber Palläſte pocht,— der weiß, wie unerbittlich das boͤſe Verhaͤngniß ſelbſt des unbefangnen Menſchen Hand leitet, daß er ſchon in der Art ſeiner Mel⸗ dung ſein ganzes unheilvolles Geſchaͤft darthut.


