Teil eines Werkes 
Dritter Theil (1804)
Entstehung
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ſer werde letzterm das Leben koſten; und dieſer tragiſche Vorgang werde gleichſam nur das Vor⸗ ſpiel der allgemeinen Bewegungen ſeyn, welche bald im ganzen Konigreiche ſtatt haben wurden. Der Zufall ließ dieſe Prophezeiung in Erfuͤlung gehen.

Morgard hatte hierbei ſich beſtimmt geaͤuſ⸗ ſert, daß Vater uud Sohn, die Helden ſeiner Pro⸗

phezeiung, beide Milicären ſeyn, daß das Mi⸗

litaͤr ſich an dieſem Vorgange beantheiligen und daß es dabet zu blutigen Auftritten kommen werde..

Dies alles traf ein. Ein bejahrter Offizier, der in der Vorſtadt St. Germain wohnte, erſtach am 4ten Jenner ſeinen Sohn, den er in einer nicht mehr zweideutigen Lage mit ſeiner Maitreſſe antraf. Der Sohn war als Offiziere bei elnem andern Regimente geſtanden, und als die Offi⸗ ziere von dem Regimente des Vaters, dieſen der Gerechtigkeit zu entziehen und zu verbergen ſuch⸗ ten, kam es zwiſchen ihnen und den Offizieren von dem Regimente des Sohnes, welche den Mdr⸗ der ausgeliefert wiſſen wollten, zum Streite. Die Soldaten der beiden Regimenter, von ihren Offizieren herbeigerufen, nlhmen Antheil an der Fehde ihrer Vorgeſetzte; es floß Blut. Die Sache kam ſo weit, daß die beiden Regimen⸗ ter gegen einander auedruͤckten, und nicht ohne