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ſelben zu entgehen, und ſich in einem hohlen Bau⸗ me zu verbergen, in welchem ſie zwey Tage lang verborgen blieben, bis Vicklers Schwlegerbater ſie benachrichtigte, daß die Gefahr voruͤber ſey, und die Polizeywache zuruͤckgekehrt wäre.— Der Bru⸗ der der Geliebte des Vicklers, der alle Urſache hatte, ſich nach dieſer mißlungenen Verraͤtherey nicht mehr vor Sinderhanns ſehen zu laſſen, ent⸗ floh mit der Polizeywache und eilte nach Frank⸗ furt, um dort ſich unter die kaiſerlichen Truppen anwerben zu laſſen.
Dorthin wanderten nun auch Schinderhanns mit ſeinen Gefahrten und ihren Weibern. Zum unglucke fur dieſe ſtießen ſie in der Gegend von Hochſt auf einige Mainzer Huſaren, welchen ſie auf einem Seitenwege zu entgehen ſuchten. Sie lagerten des Abends auf elner Muͤhle zwey Stur⸗ den von Frankfurt. Waͤren ſie an demſelben Ta ge noch in dieſe Stadt gegangen, ſo waͤre wahn ſcheinlich ihre Verhaftung noch jetzt nicht erfolgt und es gehort unter die augenſcheinlichen Fuͤgun
gen des Himmels, daß die Furcht vor den Huſarer ſie von dem graden Wege abbrachte, auf welchen ſie gemaͤchlich noch vor Abend Frankfurt erreich haben wurden. Auf den audern Morgen war vo
ner Streifzug beſtmmt, die Muͤhle, in der ſic
en Kur⸗ und Oberrheiniſchen Kreiſen ein allgt
zchinderhanns befand, ward von einer Strei arthie durchſucht, und die verdaͤchtigen Reiſen den, die keinen Paß aufzeigen konnten, arretirt


