Teil eines Werkes 
Zweyther Theil (1803)
Entstehung
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gen, der Hand an ein ſo unſchuldiges Geſchdpf legen werde, ohne Schonung nlederſchießen werde.

Ueberhaupt hat Schinderhanns, der es tref⸗ lich verſtand, ſeine zuͤgelloſen, vollig moralloſen Ge⸗ fährten, meiſt Menſchen ohne alle Kultur und ohne Eingeweide zu zuͤglen, eine Menge Morde und gro⸗ ßere Schandthaten verhuͤtet. Er hatte ſein und ſeiner Konſorten Verhalten in elne Art von Sy⸗ ſtem gebracht, auf das er mit Feſtigkeit hielt, und der erſte Grundſatz deſſelben war es, immer die we⸗ niger gewaltſamen Mittel zum Zwecke anzuwenden, und ſo wenig zu ſchaden, als es die Ausfuͤhrung des feſtgeſetzten Planes erlaube. Dieſen Grund⸗ ſatz, der zuverlaͤſſig bey ihm blos aus einem guten Herzen floß, ward ſeinen weniger guten Ka⸗ meradeu durch die Vorſtellung, daß dies Betra⸗ gen ihre Strafen mildere, und ſie weniger verhaßt mache, und durch die vollſtaͤndigſte Ausfuͤhrung der Folgen, welche beſonders der letztere Umſtand auf ſie ſaͤmtliche und ihr Gewerbe haben wuͤrde, von ihm eingeſchaͤrft und zur unverbruͤchlichen Ver⸗ haltungsregel gemacht.

Es war ein Ausfluß dieſes Grundſatzes, daß die Bande vorzuͤglich den Reichen Krieg erklaͤrt hatte. Sie waren es, deren Ueberfluß zu decimiren Schinderhanns Beruf zu haben glaubte; von d n Spieß. 2 Th.