Teil eines Werkes 
Zweites Bändchen (1802)
Entstehung
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4⁰

R. Oswald.(auf Matbilden zeigend) Ohne Zweifel eure Tochter? Und dies ihre Kin⸗ der?

Waiblingen. Fa ja, meine Tochter, und ihre Kinder.

R. Oswald.(zu Mathilden) Gute Frau, verbergt euer Geſicht nicht. Und wenn die Schoͤn⸗ heit ſelbſt ihren Wohnſiz drin aufgeſchlagen haͤtte: ich wurde ſie doch nicht beleidigen. Oswald kriegt nicht mit Weiberu, fuͤhrt nur gezwungen Fehde mit Maͤnnern!(ihr die Hand vom Geſichte ziehend) Wie nennt Gott, welche Aehnlichkeit! Oder waͤr's nicht Trug? Machilde! um des Ewigen willen ſeid ihr's ſelbſt?

Mathilde. Cauſſerſt bewegt) Ich bin's!

R. Oswald. Mathilde! Wie! Warum? Was kaun? Mathilde? und dies eure Kinder?

Mathilde. Meine Kinder!

R. Oswald.(langſam) Eure Kinder! Mathilde! Seht ich habe ich woll⸗ te Weiß ich doch Wenn nur! H Mathilde, Makhilde, verzeiht mir! Ich? ſchon füͤnf Jahr ſah ich euch nicht! Damals! O damals! Und dies eure Kinder? Hich! Vergebt! Ich! Weh mir! Nein! Ich muß euch verlaſſen!(ſchnell ab.)