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Herr Hippe ängſtlich, als man jetzt den Genannten durch den Garten auf die Kegelbahn zukommen ſah.
Wahrhaftig, Herr Kanzleirath— die große Ehre— wer hätte das gedacht! riefen die Herren durcheinander.
Sehr obligirt, ſehr obligirt! ſagte der Kanzleirath, den An⸗ weſenden mit huldvoller Miene die Hand reichend. Aber ich konnte heute wirklich nicht früher kommen. Meine Frau er⸗ wartete den Gegenbeſuch der Berliner Herrſchaften und da durfte ich doch nicht fehlen. Nun, ſie ſind nicht gekommen, aber auf⸗ geſchoben iſt nicht aufgehoben. Und was die drei letzten Tage angeht— großer Gott, ich weiß noch heute nicht, wo mir der Kopf ſteht; eine Welt voll Geſchäfte, eine Welt! die Begrü⸗ ßung der Herrſchaften, lange Conferenzen des Morgens mit Durchlaucht, mit Durchlaucht allein in gewohnter Weiſe, oder mit Durchlaucht und dem Herrn Grafen bezüglich der Tyrklitzer Erbſchaft; Galaviſite meiner Damen auf dem Schloſſe, Mitngs⸗ tafel, Abendtafel—
Verderben Sie ſich nur nicht den Magen, ſagte Herr Körnicke.
Wie ſteht es denn oben? fragte Herr Hippe, um der üblen Wirkung von Herrn Körnicke's ſchlechtem Scherz zuvor⸗ zukommen.
Gut, ſehr gut, ſagte der Kanzleirath, ich darf wohl ſagen, über meine kühnſten Erwartungen gut. Die Herren wiſſen, ich hatte bereits 1866 im Herbſte die Ehre, dem Herrn Grafen in Wiesbaden aufwarten zu dürfen und ein Zeuge, ein intimer Zeuge der wichtigen Ereigniſſe jener denkwürdigen Tage zu ſein. Jetzt darf ich es ſagen, das Weſen des Herrn Grafen war mir damals ſchon ausnehmend ſympathiſch und ich bedauerte im Herzen, daß zwiſchen ihm und der Herrſchaft noch die Tyrklitzer Linie ſtand, und wahrhaftig, einen leutſeligeren, liebenswürdi⸗ geren, charmanteren Herrn—
Und dem Kronprinzen ſieht er ähnlich, ſagte Herr Zeller mit bitterem Spott.
Und ich kenne Leute, denen ich weniger gern ähnlich ſähe, ſagte Herr Findelmann.


