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vernahm man von einer anderen Seite den Galopp eini⸗ ger Pferde.
„Da reiten ſie durch die Allée des Königs herunter,“ ſagte der Bauer.
Herr Simon bildete ſich ein, er werde den Marquis erſcheinen ſehen, und wie Madame Simon in ihrem In⸗ nern ausgerufen hatte:„Wenn ich ihre Mutter wäre, ließe ich ſie nicht ſo leiden;“ ſo ſagte ſich Herr Simon ganz leiſe:„wenn ich Silveſtres Vater wäre, würde ich dieſen Menſchen mit einem Flintenſchuß tödten, und das wäre wohl gethan.“
Die Jäger näherten ſich, er trat vor, um ſie anzu⸗ halten. Es waren ihrer drei und Herr von Belleſtar nicht dabei.
Sie ſchoſſen wie der Blitz vorbei, ohne daß Herr Si⸗ mon, in ſeiner Erwartung getäuſcht, daran dachte, ſie aufzuhalten, um ſich nach Herrn von Belleſtar zu erkun⸗ digen. Er blieb unbeweglich und unſchlüſſig, nach wel⸗ chem Orte er ſich wenden ſollte, als er einen Piqueur an ſich vorüberkommen ſah, der mit verhängten Zügeln gegen Corbeil zu ritt. Er rief ihm, aber dieſer würdigte ihn nicht einmal einer Antwort. Der Sachwalter wußte nicht, auf welche Seite er ſich wenden ſollte, da hörte er plötzlich neben ſich in einer dunkeln Allée laut lachen. Es war eine ſchöne Amazone und ein anmuthiger Ca⸗ valier.
„Wie,“ ſagte die Amazone lachend,„ganz wegge⸗ xiſſen 2
„Gar nicht mehr vorhanden,“ verſetzte der Cavalier.
„Eine ſo ſchöne Naſe,“ rief die Amazone, abermals lachend.
„Durchſchoſſen, zerriſſen, zerſchmettert durch die Kugel eines Schreibers,“ ſagte der junge Mann, indem er noch ſtärker lachte...


