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falſchen Tönen mit einer Stimme, die weſentlich
hrſter Band.
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Erſter Band. 193
„Wirklich meiſterhaft,“ ſagte von Barnewitz, die Karte herum zeigend;„das Aß rein herausgeſchoſſen.“
„Wollen Sie Revanche haben, Herr von Cloten?“
„Nein, danke, ein andermal. Fühle, daß meine Hand nicht mehr ſicher—“
„Warum haben Sie nicht Rengeld gezahlt, ECloten?“ lachte Ol⸗ denburg, das gewonnene Geld in die Taſche ſteckend.—
„Hier ſind ſie! hier ſind ſie!“ riefen da auf einmal helle Mädchen⸗ ſtimmen, und um das Gebüſch herum, das den Schießſtand vom Wege trennte, kamen Emilie von Breeſen, ihre Couſine Lisbeth von Meyen und eine von den jungen Fräulein von Nadelitz, wie eben ſoviel weiße Schmetterlinge. ind allerliebſte Herren— Spielverderber— im Augen⸗ wieder zurück“— ſo ſchallten die Stimmchen durch⸗
einander.
„Du könnteſt auch etwas Beſſeres thun, Adolph, als hier den ganzen Nachmittag bei dem alten dummen Schießen zubringen,“ ſagte Emilie von Breeſen zu ihrem Bruder.
„Er muß auch mit,“ rief Lisbeth,„wir nehmen ſie gefangen. Du Emilie, nimm den Doctor, Du biſt die Stärkſte und er iſt der
Rädelsführer— Natalie, Natalie, halt Herrn von Langen feſt! er will davon laufen.“
„Meine Herren,“ rief Oswald,„jeder Widerſtand wäre Hoch⸗ verrath!— Meine Damen! wir ergeben uns auf Gnade und Ungnade,“
und er bot Fräulein von Breeſen den Arm.
Die beiden andern Herren folgten ſeinem Beiſpiele; die drei hübſchen Pärchen eilten lachend und ſcherzend davon.
„Eine Entführung in optima forma,“ grinſte Oldenburg.
„Wir gehen auch wohl, Ihr Herren,“ rief Barnewitz;„denn ich fürchte, wenn wir warten wollen, bis wir von den jungen Damen
abgeholt werden, ſo können wir lange warten.“
„Allons enfants de la patrie!“ ſang Oldenhurg in möglichſt
dem Krähen eines (Rern Hahrs an einem regneriſchen Tage glich, und faßte von Cloten
ier den Arm.
fr. S. iWagen's Werke. I. 13 ,


