Teil eines Werkes 
1. Band (1826)
Entstehung
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Sarackſor wollte noch Etwas ſagen; doch die Graͤſinn winkte ihm wiederholt zu gehen, und gedemuͤthigt, aber ſeine Ubereilung nicht ganz bereuend, entfernte er ſich.

Da ſaß Eugenie mit gebrochenem Herzen, nicht ſo wild bewegt wie bei dem ungluͤckſeligen Brief, den ſie einſt aus vaterlichen Haͤnden empfing, aber tiefer noch ergriſſen, zweifelnd an dem Heiligenbilde ihres Glaubens. Aber nur wenige Minuten dauerten dieſe fuͤrchterli⸗ chen Zweifel; dann erhob ſie kraͤftig die reine ſchone Seele uͤber dieſes Dunkel. Sie warf den ſchwarzen Verdacht gegen den Geliebten weit von ſich;nein! rief ſie mit leuchten⸗ den Augen,nein, mein Faver, auch nicht den leiſeſten Verrath will ich an Dir begehen, nicht ein Gedanke ſoll Dich kraͤnken, nichts Fremdes ſoll ſich ſtorend, trennend zwiſchen uns drängen. Nur Dir ſelbſt will ich glauben. Aug' im Auge ſoll mein Herz Dich pruͤfen und be⸗ ſteht Du dieſe Probe, bleibt Dir Eugeniens Liebe und Achtung! Sie eilte, ſich der Einſamkeit und jedem ferneren Nachdenken uͤber Sarackſors Worte zu entziehen, an das Krankenbett der Mutter, an welchem Cäci⸗

Erſter Vand. R