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zu thun; und die weſtindiſche Flotte hätte ſich, um den Vortheil
der für unſer Unternehmen günſtigen Jahreszeit zu benützen, da ſie von unſerer Ankunft vorläufige Kenntniß gehabt, am Weſtende von Hiſpaniola mit den nöthigen Vorräthen und Erfriſchungen uns anſchließen ſollen, um von da aus geradehin nach Carthagena ſegeln zu können, ehe der Feind ſich in guten Vertheidigungsſtand zu ſetzen, oder eine Ahnung von unſerm Plane zu bekommen im Stande geweſen wäre. Ohne die Richtigkeit dieſer Behauptung entſcheiden zu wollen, genug! wir verließen Jamaika, und wand⸗ ten uns nach zehn oder vierzehn Tagen plötzlich gegen den Wind auf die Höhe der Inſel Vache, in der angeblichen Abſicht, die franzöſiſche Flotte, welche in der Nähe dieſes Platzes vor Anker liege, anzugreifen. Jedoch ſie war vor unſerer Ankunft nach Europa ab⸗ geſegelt, nachdem ſie zuvor ein Poſtſchiff nach Carthagena mit der Nachricht von unſerer Anweſenheit in dieſen Gewäſſern, von un⸗ ſerer Stärke und unſern Abſichten geſchickt hatte. Wir blieben hier noch einige Tage liegen, um Holz und Brackwaſſer einzuneh⸗ men. Bei dem Gebrauche des letzteren ſchien unſer Admiral jedoch auf die Geſundheit der Mannſchaft ſein Augenmerk zu richten, denn er verkürzte die Portion eines Jeden auf ein Quart täglich.
Endlich ſogelten wir ab, und kamen in eine Bai windwärts von Carthagena, wo wir ankerten, und zehn Tage länger un⸗ thätig verweilten. Hier nahmen jedoch wieder verläumderiſche Per⸗ ſonen Veranlaſſung, das Betragen ihrer Vorgeſetzten zu rügen, indem ſie äußerten, dieſelben hätten durch dieſes lange Zögern nicht nur Zeit aufgeopfert, welche aber ſehr koſtbar ſep, wenn man die Nähe der Regenzeit bedenke, ſondern auch die Spanier ſich von einem Schrecken wieder erholen laſſen, welcher denſelben durch die Nähe einer engliſchen Flotte eingeflößt worden, die drei⸗ mal ſo zahlreich ſey, als je eine in dieſem Welttheile zuvor ſich gezeigt habe. Wenn man indeſſen mich um meine Anſicht über die Sache befragt haben würde, ſo hätie ich dieſen Aufſchub dem Evel⸗


