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Verfluß eines Mondes Nichts von dieſem Abenteurer vernahm, un⸗ mein Herr ungeduldig war, zu erfahren, was wohl die Kiſte em balte, ſo hieß er mich ſie in ſeiner Gegenwart aufbrechen, wa ich mit dem Stößel unſers großen Mörſers bewerkſtelligte, worau er zu ſeinem unausſprechlichen Erſtaunen und Aerger einen Haufe Steine darin entdeckte.
Um dieſe Zeit benachrichtigte mich mein Freund Strap, da ein Herr ihm das Anerbieten gemacht habe, mit ihm als Bediente⸗ in das Ausland zu gehen, und gab mir zugleich die Verſicherung daß er, ungeachtet der Vortheile, welche dieſe Ausſicht ihm dar biete, doch nicht den Gedanken ertragen könne, ſich von mir 3. trennen, ſo ſtark verknüpfe er ſein Geſchick mit dem meinigen. Trotz aller Verpflichtungen, welche ich dieſem armen, ehrliche. Burſchen ſchuldig war, unterlag ich doch der natürlichen Verſuchun zur Undankbarkeit, welche dem menſchlichen Herzen ſo angebore⸗ iſt, daß ich anfing, ſeiner Bekanntſchaft müde zu werden; unt nun ich andere Freundſchaften geſchloſſen hatte, welche mir anſtär diger waren, ſchämte ich mich ſogar, daß ein Barbiersgeſelle m der Vertraulichkeit eines Bekannten nach mir ſich erkundigte. J drang deßhalb in ihn, er ſolle nur allein ſein Beſtes zu Rath ziehen und den Vorſchlag annehmen, was er auch endlich mi großem Widerſtreben that, und nach wenigen Tagen unter ein Fluth von Thränen, welche ich nicht ohne Rührung ſehen konnte ſich von mir verabſchiedete.
Ich fing jetzt an, mich als wirklichen Gentleman zu betrachten. lernte bei einem Franzoſen, den ich von einer Modekrankheit ge heilt hatte, das Tanzen, beſuchte an Feiertagen das Theater wurde das Orakel eines Bierhauſes, wo man in jeder Streitigke mich zum Schiedsrichter wählte; und ſchloß endlich Bekanntſcha mit einem jungen Mädchen, deſſen Herz zu erobern ich Mittel g⸗ funden hatte, und welches ich, nach vielen Bitten, dahin bracht mir ein Eheverſprechen zu geben.


