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lich das, was ich ihm geborgt habe, wieder zu erhalten. Ich durchlie deßhalb mehre Tage lang die Stadt von einem Ende zum andern, ohne im Stande zu ſein, Etwas hinſichtlich ſeiner zu erfahren, als ich eines Tages, wo ich äußerſt hungrig war und die Düfte eines Speiſekellers in meine Naſe ſtiegen, in den⸗ ſelben hinabging, um meinen Appetit mit einem Zweipennypſtück Rindfleiſch zu ſtillen, und zu meinem nicht geringen Erſtaunen Herrn Jackſon in der Geſellſchaft eines Bevdienten, mit dem Mit⸗ tageſſen beſchäftigt, daſitzen ſah. Kaum hatte er mich bemerkt, ſo erhob er ſich, ſchüttelte mir die Hand, und ſagte:„es freue ihn, mich zu ſehen, denn er habe die Abſicht gehabt, Nachmittags mich in meiner Wohnung aufzuſuchen.“
Dieſes unvermuthete Zuſammentreffen freute mich ſo ſehr und ſeine Entſchuldigungen wegen ſeines Wortbruchs ſtellten mich dermaßen zufrieden, daß ich meinen Zorn gegen ihn vergaß und mich zum Mittageſſen nieverſetzte, mit der glücklichen Ausſicht, nicht nur mein Geld wieder zu erhalten, ehe wir uns trennten, ſondern auch aus ſeinem Verſprechen, mir für die Erſtehung mei⸗ nes Examens Etwas vorzuſtrecken, Vortheil zu ziehen. Dieſe Hoffnung war in meinem ſanguiniſchen Temperamente begründet, obwohl das Gemälde, welches Thompſon mir von ihm entworfen hatte, meine Hoffnungen hätte mäßigen ſollen.
Nachdem wir köſtlich geſpeist hatten, verabſchiedete er ſich von dem Bevienten, und führte mich in ein naheſtehendes Bierhaus, wo er, nachdem er mir abermals die Hand geſchüttelt, alſo be⸗ gann:„ich vermuthe, Ihr haltet mich für einen Taugenichts, Herr Random! und ich geſtehe gern, daß der Schein gegen mich iſt; doch ich darf ſagen, Ihr werdet mir vergeben, wenn ich Euch er⸗ öffne, daß der Grund meines Ausbleibens ineiner dringenden Botſchaft lag, welche ich von einer gewiſſen Dame erhielt, die, hört!(doch das iſt ein großes Gebeimniß) ich in ſehr kurzer Zeit heirathen werde. Ihr haltet dieß viellcicht für ſonderbar, doch iſt es nichts deſto


