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wiberfahren war, das, wie ich mir einbildete, mit Freuden eine Gelegenheit ergreifen würde, ſich für die Verpflichtungen gegen meine Familie erkehntlich zu zeigen.
Bei meiner Rückkunft wurde ich durch die angenehme Neuigkeit überraſcht, daß Strap auf die Empfehlung ſeines Freundes, des Schulmeiſters, bei einem Perrückenmacher in der Nachbarſchaft, der ihm außer Bett und Tiſch fünf Schillinge wöchentlich gebe, angeſtellt ſei. Ich fuhr fort, bei jedem Lever des Herrn Cringer vierzehen Tage lang mich einzufinden, während deſſen ich die Bekannt⸗ ſchaft eines jungen Mannes machte, der Geburtsland und Stand mit mir theilte, und auch auf den Beiſtand des Parlamentsglieds zählte, der jedoch ſowohl von den Bedienten, als von dem Herrn mit weit mehr Achtung, denn ich, behandelt wurde, und oft im Audienz⸗ zimmer zugelaſſen wurde, wo für die Bequemlichkeit der beſſern Claſſe von Beſuchen ein Feuer brannte. Dieſe Penetralia durfte ich nie betreten, weil mein Ausſehen nicht ganz nach der Mode
war; ſondern ich mußte, meine Finger blaſend, in einem kalten
Vorzimmer ſteben bleiben, und die erſte Gelegenheit benutzen, wo Herr Cringer an die Thüre kam, um mich mit ihm zu unterreden.
Als ich eines Tages dieſe Gelegenheit benutzte, wurde bei Herrn Cringer ein Mann eingeführt, den er nicht ſobald erblickte, als er raſch auf ihn zuging, ihn mit einem tiefen Büklinge begrüßte, mit großer Herzlichkeit und Vertraulichkeit ſeine Hand ſchüttelte, ihn ſeinen guten Freund nannte und ſehr verbindlich nach Miſtreß Staptape und den jungen Töchtern fragte. Hierauf ſtellte mich Herr Cringer nach einem Flüſtern, welches einige Minuten lang dauerte, und worin ich das Wort„Ehre“ zum öſternmal mit großem Nachdruck wiederholen hörte, dieſem Herren vor als einem Individium, auf deſſen Rath und Beiſtand ich zählen dürfe, gab mir die Adreſſe deſſelben, brachte mich bis an die Thüre, und deutete mir an: ich dürfe mir nicht mehr die Mühe


