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Großpapa vorſchreiben zu können? Seiner Schweſter Balg iſt nur zu gut behandelt worden. Großpapa war zu gerecht, um nicht zwiſchen einem unnatürlichen, widerſpenſtigen Sohn und ſeinen pflichtgetreuen, liebenden Kindern, die ſeinem Rathe in Allem folgten, einen Unterſchied zu machen,“ und ähnliche Aus⸗ prücke wurden mit großer Heftigkeit gegen ihn geſchleudert, bis der Richter in die Länge Stille gebot. Er tadelte ruhig meinen Oheim wegen ſeines unziemlichen Benehmens, welches er in Be⸗ tracht ſeiner Erziehung entſchuldigen wolle; er ſagte zu ihm, er ſei ſehr gütig gegen den Knaben geweſen, welchen er ſieben oder acht Jahre lang zur Schule geſchickt habe, obwohl man ihn be⸗ nachrichtigt habe, er mache keine Fortſchritte in Kenntniſſen; ſon⸗ dern ſei allen Arten von Laſtern ergeben, welches er gerne glaube, weil er ſelbſt Zeuge eines barbariſchen Stücks von Unheilſtiftung ſei, die der Burſche an der Kinnlade des Kaplans verübt habe. Doch wolle er zuſehen, zu was der Burſche tange, und ihn einem ehrlichen Handwerksmann in die Lehre geben, vorausgeſetzt, daß er ſeine Sitten beſſere, und ſich für die Zukunft anſtändig beneh⸗ men wolle. Die eyrliche Theerjacke, in deren Adern Stolz und Unwille kochten, erwiederte meinem Großvater, es ſei wahr, daß er ihn zur Schule geſchickt, aber ohne alle Unkoſten für ihn ſelbſt, denn niemals habe er einen Schilling Auslage für Nahrung, Klei⸗ dung, Bücher oder andere Bedürfniſſe gehabt; ſo daß er ſich nicht ſehr wundern dürfe, wenn der Burſche geringe Fortſchritte mache; und doch, wer ihm dies ſage, der ſei ein lügneriſcher, lümmelhafter Schurke, und verdiene gekielholt zu werden; denn obwohl er(der Lieutenant), dieſe Sachen nicht ſelbſt verſtehe, ſo babe man ihm doch mitgetheilt, daß Rory der beſte Schüler ſeines Alters in der ganzen Umgegend ſei, und für die Wahrheit deſſen wolle er bürgen, indem er ſeinen ganzen Halbjahrsſold für des Burſchen Kopf einſetze;— mit dieſen Worten zog er ſeine Börſe, und forderte die Geſellſchaft heraus:„auch iſt er nicht dem


