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der Marſchall von Chatillon mit den er ſich berathen ſollte, ermunterten und drangen ihn, entweder um ihm zu dienen, oder ihn zu ver⸗ derben. Die Empörer der Niederlande vertrau⸗ ten ſeinem Edelmuthe und machten gar keine Bedingungen. Aber was ſeinen Entſchluß be⸗ ſtimmte, war die Gewißheit, daß eine beträcht⸗
liche türkiſche Flotte zu ſeiner Unterſtützung an⸗
den flanderiſchen Küſten landen ſolte.
Darauf war ſeine größte Hoffnung gegrün⸗ det; wir müſſen alſo die früheren Unterhand⸗ lungen aufnehmen.
Als die Königin Maria, Statthalterin der Niederlande für ihren Bruder den Kaiſer war, raubte ein portngieſiſcher Inde, Namens Jo⸗ hann Miquez, den ſie vorzüglich ſchätzte, ein Mädchen von hohem Stande und großer Schön⸗ heit. Der König von Spanien, der die Aeltern dieſer Schönen unter ſeinen Schutz genommen, hatte den Räuber in allen Staaten der Ehri⸗ ſtenheit verfolgen laſſen, wo er Zuflucht ſuchte. Er zog ſich alſo nach Konſtantinopel zurück,
und von da nach Karamanien, zu Selim, den
Erſtgebornen des großen Solimanns.
Dieſer junge Prinz war von ſeinem Vater, nach der Familien⸗Sitte, in dieſes Land ver⸗ bannt und hatte nichts anveres zu thun, als


