Teil eines Werkes 
15. Band, Humphry Klinkers Fahrten : Roman : 2. Band (1841) The expedition of Humphry Clinker
Entstehung
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ſo brav, ſo anhänglich, ſo geſchickt, und überdieß habe ich ſo viele perſönliche Verbindlichkeiten gegen ihn, daß er weit mehr verdient, als alle Gefälligkeiten, die ihm möglicher Weiſe erzei⸗ gen kann Ihr

Den 24. October. M. Bramble.

An Sir Watkin Philipps, Baronet, im Jeſuitenköllegium zu Orford. Liebſter Wat!

Die verhängnißvollen Knoten ſind nun geknüpft. Die Co⸗ mödie neigt ſich ihrem Ende zu und der Vorhang wird demnächſt fallen. Ich will Ihnen nur noch die letzten Scenen dieſes Auf⸗ zugs in beſter Ordnung erzählen.

Vor etwa vierzehn Tagen machte mein Oheim einen kleinen Abſtecher in's Land hinein, und brachte einen vertrauten Freund, Namens Baynard, mit, der ſo eben ſeine Frau verloren hatte und ſich eine Zeitlang ganz troſtlos geberdete, obſchon er weit mehr Urſache hätte, dieſen Todesfall als ein Glück zu betrachten. In⸗ zwiſchen heitert ſich ſein Geſicht beinahe zuſehends wieder auf und er ſcheint ein Mann von ſeltenen Vorzügen zu ſeyn. Unſere Ge⸗ ſellſchaft hat aber noch eine andere und angenehmere Verſtärkung erhalten in der Perſon der Miß Willis von Glouceſter. Sie war Liddy's Buſenfreundin in der Penſion, und nachdem man ſie drin gend gebeten hat, ihr an ihrem Hochzeitstage zur Seite zu ſtehen, ſo war ihre Mutter ſo gefällig, meiner Schweſter ihren ſehnlichen Wunſch zu gewähren, und ihre Tochter ſelbſt hieher zu bringen. Liddy, Georg Denniſon und ich gingen ihr halbwegs entgegen, und brachten ſie am folgenden Tage glücklich hierher.

Miß Willis iſt ein reizendes Mädchen, und in Beziehung auf ihre Gemüthsart ein angenehmer Contraſt gegen meine Schweſter, die für mich beinahe zu ernſthaft und zu weich iſt. Die Andere