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wie einen ordentlichen Paſſagier gegenüber von meinem Oheim ſitzen ſah. Der Squire ſchämte ſich über ſeine Situation und wurde bis an die Ohren roth; er befahl dem Poſtillon fortzufah⸗ ren und zog das Glas vor meiner Naſe auf. Ich und ſein Be⸗ dienter John Thomas begleiteten ſie zu Pferde.
Es fiel nichts Erhebliches vor, bis wir auf die Dünen von Marlborvugh kamen. Hier ſtürzte eines von den Vorder⸗ pferden, als man gerade in einem ſtarken Trab den Hügel hinab fuhr. Der Poſtillon gab ſich alle Mühe, den Wagen auf⸗ zuhalten und führte ihn auf der einen Seite an ein tiefes Geleiſe, aber patſch, da lag er. Ich war ein paar hundert Schritte vor⸗ aus geritten, und als ich ein lautes Geſchrei hörte, jagte ich zurück und ſprang herab, um zu helfen, wo es möglich wäre. Als ich in den Wagen ſah, konnte ich nichts deutlich unterſcheiden, als den untern Theil der Jenkins, welche mit den Füßen in der Luft focht und dabei erbärmlich ſchrie. Auf einmal ſtreckte mein Oheim ſeine geſchvrene Platte hervor und ſprang ſo leicht wie ein Heupferd aus dem Wagen, indem er den Hintertheil der armen Win als Fußſchemel gebraucht hatte, um ſich empor zu arbeiten. Thomas, der gleichfalls abgeſeſſen war, zog dieſe betrübte Nymphe mehr todt als lebendig durch eben dieſelbe Oeffnung an's Tageslicht. Jetzt nahm mein Oheim haſtig die Thüre aus den Angeln, faßte Liddy beim Arm, und brachte ſie ſehr erſchrocken aber wenig be⸗ ſchädigt hervor. Mir wurde das Loos zu Theil, Tante Tabitha zu befreien, die im Gedränge ihre Haube verloren hatte; ſie war mehr als halb außer ſich vor Angſt und Wuth, und hätte ganz prächtig eine der Furien vorſtellen können, welche die Höllenpforte bewachen. Sie drückte nicht die mindeſte Beſorgniß um ihren Bru⸗ der aus, der ohne Perücke in der kalten Luft herumlief und mit erſtaunlicher Gewandtheit die Pferde losmachen half, ſondern ſie ſchrie und heulte wie wahnſinnig: Joli, Joli, mein Herzensjoli, mein armer Joli iſt gewiß todt gedrückt worden!


