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franzöſiſchen Grafen ausgegeben habe, im Grunde aber weiter nichts als ein italieniſcher Geigenſpieler geweſen ſey. Durch ihre Flucht, fuhr er fort, wäre er außer Stand geſetzt worden, eine beträchtliche Summe zu bezahlen, die er für ſeinen Weinhändler bei Seite gelegt gehabt hätte. Dieſer Mann habe ihn, weil er in ſeiner Erwartung betrogen worden ſey, auspfänden laſſen, und weil ſeine übrigen Creditoren dem Beiſpiele gefolgt wären, ſey er von Haus und Hof gejagt worden. Da er nun für ſeine Perſon zu London nicht mehr ſicher geweſen wäre, ſo habe er ſich genöthigt geſehen, auf's Land zu flüchten. Er ſey von Dorf zu Dorf gewan⸗ dert, habe ſich immer verborgen gehalten und endlich aus Mangel an Lebensunterhalt ſeinen jetzigen Dienſt angenommen, um nicht Hun⸗ gers zu ſterben. „ eregrine hörte ſeinen kläglichen Zuſtand mit Theilnahme an,
nd fand darin hinlänglichen Grund, weßhalb er ſich nicht im Fleet ſehen laſſen und ſeinem nothleidenden Herrn ſeine Dienſte nicht angeboten hatte; ein Umſtand, den Peregrine beſtändig ſeinem Geiz und ſeiner Undankbarkeit zugeſchrieben. Er verſicherte Hadji, weil er ihm die Verſuchung in den Weg gelegt habe, deren Opfer er ge⸗ worden ſey, ſo wolle er es auch über ſich nehmen, ihn wieder in gute Umſtände zu verſetzen. Mittlerweile gab er ihm einen Beweis ſeiner gütigen Geſinnungen. Hierauf verlangte er, er ſolle ſeine gegenwärtige Beſchäftigung ſo lange fortſetzen, bis er von der Gar⸗ niſon zurückkommen würde. Alsdann wolle er ſeine Lage in Ueber⸗ legung ziehen, und ſogleich für ihn Sorge tragen.
Hadji verſuchte, ſeine Schuhe zu küſſen, und weinte, oder that wenigſtens ſo, aus Rührung über dieſe huldreiche Aufnahme. Er machte ſich ſogar ein Verdienſt aus ſeinem Widerwillen, ſein jetziges Amt ferner zu bekleiden, und lag flehentlich um die Erlaubniß an, ſeinen theuern Herrn ſogleich wieder bedienen zu dürfen. Denn er könne den Gedanken nicht ertragen, ſich zum Zweitenmal von ihm zu trennen. Dieſe flehentlichen Bitten wurden durch die Fürſprache


