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und Warnungen des Lords, der ihn zu ſeinem eigenen Behuf auf⸗ ſparen wollte.
Es iſt faſt für einen Jeden, ſo furchtſam und phlegmatiſch er auch immer ſeyn mag, unmöglich, einen theilnahmloſen Zuſchauer auf einer Wettrennbahn abzugeben. Der Dämon der Spielwuth ſchwebt gleich einem peſtilenzialiſchen Dunſte in der Luft, und ſteckt mit ſeinen giftigen Ausflüſſen alle Anweſenden ganz unfehlbar an, ſo wie etwa ein elektriſcher Funke des Schreckens ſich plötzlich einer ganzen Maſſe mittheilt. Peregrinen ergriff die epidemiſche Krankheit in einem hohen Grade Nachdem er alle die verſchiedenen Gaunereien dieſes Orts durchgegangen war, und einige wenige elende Hunderte dabei verloren hatte, ließ er ſich mit ſeinem hochgeborenen Freund zugleich in große Rennen ein, und wagte nicht weniger als dreitau⸗ ſend Pfund auf deren Ausgang. In der That würde er eine ſo be⸗ trächtliche Summe nicht auf das Spiel geſetzt haben, wenn die Mei⸗ nung und der Beitritt des Lords ihn nicht beſtärkt hätte, der auf denſelben Erfolg eine gleiche Wette ſetzte.
Die beiden Verbündeten machten ſich anheiſchig, auf den Verluſt von ſechstauſend Pfund mit einer vierſpännigen Chaiſe gegen eine andere dreimal die Rennbahn rund zu jagen. Unſer abenteuernder Ritter hatte das Vergnügen, ſeinen Gegner beim erſten und zweiten Rennen hinter ſich bleiben zu ſehen. Allein plötzlich ſtürzte eines ſeiner Pferde. Dieſer fatale Caſus riß ihm die Siegerpalme aus den Händen und brachte ihn in Schimpf und Schaden.
Dieſes Mißgeſchick, welches er ſeiner eigenen Verwegenheit zu⸗ ſchrieb, ging ihm tief zu Herzen, doch ließ er ſich hievon äußerlich nichts anmerken, weil ſein edler Verbündeter ſeinen Verluſt mit philoſophi⸗ ſcher Reſignation ertrug, und ſich ſowohl als Peregrine mit der Hoff⸗ nung tröſtete, den Schaden ein andermal wieder einzubringen. Nichts deſto weniger konnte ſich unſer junger Squire nicht enthalten, My⸗ lords Gleichmuth zu bewundern, ja ſogar zu beneiden, denn er wußte nicht, daß Se. Lordſchaft es ſo eingerichtet hatten, daß Sie bei dem
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