Teil eines Werkes 
11. Band, Peregrine Pickle : Roman : 4. Band (1841) Peregrine Pickle and his adventures
Entstehung
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Subſcribenten auf hundert eingeſchränkt war, ſagte er:Mich däucht, Sie ſind in Ihren Erwartungen allzubeſcheiden. Ich meinerſeits zweifle gar nicht, daß Ihr Gemälde, deſſen Preis Sie nur auf fünfzig Pfund angeſchlagen haben, noch für fünfhundert ein wohlfeiler Kauf ſeyn würde. Auf dieſe unerwartete Bemerkung verſetzte Pallet, daß er ſich's nicht unterſtünde, unter Kennern den Preis ſeines Gemäldes zu beſtimmen; allein er ſähe ſich bei Schätzung ſeiner Werke gens⸗ thigt, auf die gothiſche Unwiſſenheit ſeines Zeitalters Rückſicht zu nehmen.

Unſer abenteuernder Ritter merkte ſogleich die eigentliche Ab⸗ ſicht dieſer Lotterie. Es war nichts Anderes, als eine feine Bet⸗ telei, um ein armſeliges Stück unterzubringen, das er ſonſt nicht für zwanzig Schillinge losgeworden wäre. Weit entfernt nun, den armen Mann in ſeiner Noth dadurch zu kränken, daß er von ſeißer Ver⸗ muthung den leichteſten Wink fallen ließ, bat ſich Pickle ſechs Looſe aus, wofern er ihm nach ſeinem Plan ſo viel zukommen laſſen könnte. Nach einigem Ueberlegen war der Maler bereit, ihm bloß aus Freund⸗ ſchaft und Ehrerbietung ſein Geſuch zu gewähren. Doch bemerkte er dabei, daß er nunmehr einige ſeiner vertrauten Freunde ausſchließen müſſe. Nachdem er das Geld empfangen hatte, gab er Peregrine ſeine Adreſſe und bat ihn, nach ſeiner Bequemlichkeit die Fürſtin zu beſuchen, welche gewiß alle ihre Reize aufbieten würde, um ſeine Phantaſie zu feſſeln. Hierauf beurlaubte er ſich, hocherfreut über den Erfolg ſeines Anſuchens.

Wiewohl Peregrine neugierig war, das Gemälde zu ſehen, das, wie er ſich einbildete, der lächerlichen Seltſamkeit des Malers völlig entſprechen mußte, ſo wollte er ſich dennoch weder in die unange⸗ nehme Lage verſetzen, entweder dieſes Machwerk ſeinem Gewiſſen und der geſunden Vernunft zum Trotz zu loben, oder es zur unausſprech⸗ lichen Kränkung ſeines armſeligen Urhebers zu verdammen. Daher ließ er es ſich nie träumen, dem Maler einen Gegenbeſuch zu machen. Auch hörte er in ſeinem Leben kein Wort davon, daß die projektirte