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zu halten. Gevffry nahm dieſen Vorſchlag augenblicklich an. Ein zweiter Biedermann von eben der Claſſe forderte ihn, da er ihn ſo hitzig ſah, auf, die Summe dreifach zu ſetzen. Sein Vorſchlag ward gleichfalls angenommen zum größten Erſtaunen der Geſellſchaft, deren Erwartungen ſich jetzt auf den höchſten Gipfel ſteigerten.
Das Spiel begann, der Kriegsmann verlor den erſten Ball. Jetzt boten die Conföderirten mit lauter Stimme Wetten an. Doch Niemand wollte ſich um eines ganz Unbekannten willen in ein ſolches Riſiko einlaſſen. Der Gauner gewann den zweiten Ball. Nunmehr ward man ganz erſtaunlich laut, nicht nur von Seiten der Bande, ſondern auch von Seiten aller Zuſchauer, die Zwei gegen Eins wider Emiliens Bruder halten wollten.
Als Peregrine, der gleichfalls zugegen war, merkte, daß die Be⸗ gierde der Aſſpeirten genugſam angeflammt war, that er plotzlich den Mund auf und hielt ihre Wetten bis auf zwölfhundert Pfund. Dieſe wurden unmittelbar von beiden Seiten in Geld und Scheinen nieder⸗ gelegt, ſo daß dieß vielleicht das höchſte Spiel war, das man je auf einem Billard geſpielt hatte.
Sobald Gauntlet dieſe Wette in Richtigkeit ſah, machte er den Ball ſeines Gegners, ſo ſicher er auch zu ſtehen ſchien. Dieſer Vor⸗ fall brachte die Wetter etwas außer Faſſung, doch tröſteten ſie ſich wieder damit, daß es Zufall geweſen ſeyn könne. Als der Ofſizier aber bei dem nächſten Stoße den Ball ſprengte, verzogen ſich ihre Geſichter auf einen Augenblick, und erwarteten mit der ängſtlichſten Ungewißheit den nächſten Ball. Da dieſer durch den jungen Krieger gleichfalls mit unendlicher Leichtigkeit gemacht wurde, entwich das Blut aus ihren Wangen, und der Ausruf:„Donnerwetter!“ erſcholl zugleich aus jedem Munde. Sie riefen ihn mit dem Tone der Ver⸗ zweiflung und dem Blick äußerſter Beſtürzung.
Schrecken und Erſtaunen bemächtigten ſich ihrer, als ſie drei Biälle hintereinander gegen einen ſo gewandten Spieler, wie ihren Freund, gewinnen ſahen. Die Schlauköpfe kamen jetzt auf die Ver⸗


