Teil eines Werkes 
10. Band, Peregrine Pickle : Roman : 3. Band (1841) Peregrine Pickle and his adventures
Entstehung
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werfens jedes Fuhrwerk in vollem Lauf ein Haarbreit von einer jähen Tiefe zu führen.

Peregrine konnte nicht umhin, ſich den vereinigten Vorſtellungen und Artigkeiten ſeiner Reiſegefährten zu ergeben. Er dankte ihnen in den verbindlichſten Ausdrücken, und da ſein Affekt ſich gelegt hatte, that er ihnen den Vorſchlag, zum Zeitvertreib einen Spazier⸗ gang auf den Wällen zu machen, in der Hoffnung, eine geheime Un⸗ terredung mit ſeiner bewunderten Flamländerin zu haben, die ſich den ganzen Tag über mit merklicher Zurückhaltung betragen hatte. Nachdem dieſer Vorſchlag angenommen worden war, führte er ſeine Geliebte wie gewöhnlich und wandte alle nur mögliche Gelegenheit an, ſein Vorhaben durchzuſetzen. Allein der Beichtvater folgte ihnen ſo dicht auf dem Fuße, daß Peregrine vorausſah, er würde ſeinen Zweck nicht erreichen, wofern ihm der Prieſter nicht durch die Finger ſähe. Dieſe Nachſicht mußte er durch noch einen Geldbeutel erkaufen. Er bot ihn dem Mönch an, und hatte das Glück, daß derſelbe als ein mildthätiges Sühnopfer für ſein ſündliches Betragen bei der Zuſammenkunft angenommen wurde, die der Sohn der Kirche für das Heil ſeiner Seele bewirkt hatte.

Kaum war dieſes wohlthätige Werk geſchehen, als der gottſelige Mann ſich allmählig entfernte, bis er den übrigen Theil der Geſellſchaft erreichte. Er ließ ſeinem großmüthigen Gönner völlige Freiheit, ſein Vorhaben auszuführen. Man kann leicht denken, daß dieſer eine ſolche Gelegenheit auf das Beſte genutzt haben wird. Er wandte alle Blumen der Redekunſt an und erſchöpfte wirklich ſein ganzes Ueber⸗ redungstalent, um ſie zu bewegen, ſich ſeines Elends zu erbarmen und ihm noch eine geheime Unterredung zuzugeſtehen. Er würde ſonſt noch ganz von Sinnen kommen und ſich ſolcher Ausſchweifungen ſchuldig machen, die ſie bei ihrer menſchlichen Denkart nicht ohne Thränen anſehen können würde. Statt aber ſeinen Bitten Eingang zu verſtatten, gab ſie ihm für ſeine Vermeſſenheit, ſie noch immer mit ſeinen laſterhaften Zumuthungen zu verfolgen, einen ernſtlichen