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gequetſcht worden. Kaum konnten ſie bis zu dem Altar gelangen. Dort mußte der Prieſter eine lange halbe Stunde auf den Com⸗ modore warten, deſſen Ausbleiben am Ende allerlei Beſorgniſſe erregte, ſo daß man ihm zur Beſchleunigung ſeines Kommens einen Bedienten entgegenſchickte, um ihm zu ſagen, er möchte ſeinen Ritt beſchleunigen. Als dieſer etwa eine halbe Meile weit geritten ſeyn mochte, gewahrte er den ganzen Haufen, der in ſchräger Richtung über das Brachfeld zog. Voran ritten der Bräutigam und deſſen Freund Hatchway. Erſterer fand ſich durch einen Zaun verhindert, ſeine Richtung zu verfolgen, daher er mit ſeiner Piſtole einen Signalſchuß gab und dann abſchwenkte. Nunmehr bildete er mit der Linie ſeines erſten Rittes einen ſtumpfen Winkel, wobei ihm ſein Geſchwader wie ein Flug wilder Gänſe folgte.
Der Bote, der ſich über dieſe ſonderbare Art zu reiſen nicht wenig verwunderte, näherte ſich und berichtete dem Commodore, daß die Braut und deren Begleiter ſchon gegen eine Stunde in der Kirche auf ihn gewartet hätten und über ſein langes Ausbleiben ganz außer ſich wären, daher ſie ihn bitten ließen, ſeine Proeeſſion zu beſchleunigen. Trunnion antwortete auf dieſe Botſchaft:„Hört, Bruder, ſeht Ihr denn nicht, daß wir uns ſputen, als ob der Teufel hinter uns wäre? So kehrt denn zurück und ſagt denen, die Euch geſchickt haben: der Wind hätte ſich gedreht, ſeit wir die Anker gelichtet. Wir könnten nur'nen ſehr kurzen Strich fort⸗ laviren, weil der Kanal eng is. Sie müſſen uns Zeit laſſen, da w'r nur ſechs Punkte vom Winde haben.“
„Herr des Lebens,“ verſetzte der Bediente,„welchen Grund haben denn Ihr' Gnaden, ſo im Zikzak zu reiten? Setzen doch Ihr' Gna⸗ den den Pferden die Sporen ein un reiten Sie gerad aus, ſo will ich wetten, daß Sie in einer halben Stunde die Kirchthür erreichen.“ „Was? Gerade gegen den Wind?“ ſchrie der Commodore.„Zum Teufel, Bruder, wo habt Ihr Eure Steuermannskunſt gelernt? Hawſer Trunnion braucht nicht erſt heute zu lernen, wie er ſeinen


