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aus dem nächſten Kirchſpiele, der ſeinen Kindern zwar nur geringes Vermögen mitgeben konnte, dafür aber, um mich ſeines eigenen Ausdrucks zu bedienen, ihre Adern mit dem beſten Geblüte des Landes angefüllt hatte.
Dieſes junge Frauenzimmer, deſſen Charakter und Neigung Miſtriß Grizzle erforſcht und ganz nach Wunſch gefunden hatte, ward demnach zur Gattin des Herrn Pickle auserſehen. Der Vater nahm den Antrag, der ihm dieſerhalb gemacht wurde, mit Freuden an, gab ohne Anſtand ſeine Einwilligung und betrieb die unmittel⸗ bare Ausführung des Projektes mit ſolchem Eifer, daß es ſchien, er habe entweder Argwohn gegen Sir Pickle's Beſtändigkeit oder ein Mißtrauen gegen das Temperament ſeiner Tochter, welches vielleicht zu feurig war, um ſich länger kalt halten zu laſſen.
Nachdem die vorläufigen Punkte in's Reine gebracht waren, ſtattete unſer Kaufmann, auf Antrieb der Miſtriß Grizzle, einen Beſuch bei ſeinem künftigen Schwiegervater ab, und ward der Tochter vorgeſtellt, mit der er noch denſelben Nachmittag Gelegen⸗ heit hatte, allein zu ſeyn. Was bei der Unterredung geſchah, dar⸗ über habe ich nie etwas Näheres erfahren. Doch aus dem Charakter des Freiwerbers wird der Leſer ganz richtig abnehmen können, daß er die Dame nicht mit vielem Geſchwätz beläſtigte. Er war deßhalb, glaub' ich, um ſo willkommener. So viel iſt ausgemacht, daß ſie gegen ſeine Wortkargheit nichts einzuwenden hatte, ſondern, als der Vater ihr ſeinen Entſchluß mittheilte, ſich ſogleich mit der frömm⸗ ſten Ergebung in ihr Schickſal fügte.
Um der jungen Dame einen vortheilhaftern Begriff von ſeinem Verſtande beizubringen, als ſeine Unterredung ihr vielleicht gewährt hatte, war Miſtriß Grizzle geſonnen, einen Brief aufzuſetzen, den ihr Bruder abſchreiben und ſeiner Gebieterin als ſein eigenes Geiſtesprodukt überſenden ſollte. Auch hatte ſie bereits wirklich zu dem Ende ein ſehr zärtliches Billet entworfen. Allein der Liebhaber verdarb ihren Plan gänzlich. Wegen ihrer wiederholten Erinnerungen


