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gebracht hatte, und deſſen Tod die Gefallenen verſuͤhnen und ihre Schmach raͤchen koͤnnte.
Margareth ſtand nicht ſtill, bis ſie eine Gruppe er⸗ reichte, in deren Mitte ſie Kumſhaka und den Propheten er⸗ blickte. Ihnen gegenuͤber, zeigte ſie mit ihrer weißen Hand nach dem eben verſinkenden, ſchmalen Streifen des Mondes und ſagte leiſe, aber feſt:
„Der Mond hat ſein Horn gefuͤllt und iſt ver⸗ ſchwunden— ſeht, er iſt wieder erſchienen und das weiße Maͤdchen hat ihr Verſprechen geloͤſ't!“
Sie ſtand mit gekreuzten Armen, und zu Boden geſchlagenen Augen und ſchwieg.
Zu jeder andern Zeit wuͤrde ſolch edles Betragen ſelbſt hier, in der Mitte dieſer zuͤgelloſen Wilden, die hoͤchſte Theilnahme erregt, den groͤßten Beifall geerntet haben; jetzt aber, durch die eben erlittene Niederlage er⸗ bittert, ſchien ihr Verluſt und ihre Leiden mehr als je ein Opfer zu verlangen.
Langſam ſtieg hie und da der Todesruf in die Höhe,
ſich ſammelnd und ſchauerlich ſchnell zu einem Ganzen anwachſend, bis ein furchtbarer Schrei das tauſend⸗
ſtimmige Echo erweckte, daß der Wolf ſelbſt entſetzt wei⸗


