Teil eines Werkes 
1. Theil (1847)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

daß wir einander toͤdten Haͤuptlinge, hoͤrt mich. Der rothe Fuchs wanderte ſuͤdlich, und ein mildes Klima und Ueberfluß an Wild findend, kehrte er nicht zu ſeinen al⸗ ten Jagdgruͤnden zuruͤck. Nach manchen Sonnen ver⸗ mehrten ſich die Fuͤchſe, daß ſie einander oft, beim Ver⸗ folgen des Wildes, begegneten, und da der rothe Fuchs ſehr geſchickt geworden war, machten ſie ein Buͤndniß, zu⸗ ſammen vereinigt die Wölfe zuruͤckzuweiſen, die alle Tage kuhner und gefaͤhrlicher wurden. Endlich wurde entdeckt, daß die grauen Fuͤchſe ihr Wild verkauften, um in Beſitz eines beſonders guten Fleiſches zu kommen, das nur der Wolf verſchaffen konnte. Die rothen Fuͤchſe dachten auf Rache. Eine große Schlacht fand Statt. Die Wäl⸗ der waren voll von erſchlagenen Fuͤchſen; der Geruch lockte ihre Feinde, die Woͤlfe heran, und diefe fielen uber ſie her, Alle vernichtend ſie nahmen ſich keine Zeit, nachzuſehen, ob ſie roth oder grau ſeien, es waren Alle Fuͤchſe. Sie vermochten nicht mehr ſich zu vertheidigen. Seit jener Zeit ſind die Fuͤchſe geringer an Zahl und Macht geweſen als die Woͤlfe, aber es lehrte ſie jene Liſt, die ſie ſtets ausgezeichnet hat.

Ein Laͤcheln erhellte die dunkelen Zuge der Haͤupt⸗ linge, als Jeder die Anwendung machte, und langſam zog ſich Tecumſeh zuruͤck.

Die ſchlanke Figur des Propheten trat an ſeiner