—— Lebensart beobachtete und in der Einſamkeit lebte, gleich⸗ ſam von dem großen Geiſt auserwaͤhlt, deſſen Willen ſeinen rothen Kindern zu offenbaren, ſo miſchte ſich Te⸗ cumſeh dagegen genug unter ſie, um ein gewiſſes Gefuhl der Sympathie und Bruderſchaft zu erhalten, dabei die beſten Kraͤfte ſeiner Seele dem Nutzen ſeines Vaterlands widmend. Patriotismus und Ruhm waren die Idole ſeines Herzens, er knieete vor keiner niederen Gottheit.
Ganz ungleich dieſen Beiden, wuͤrde ihr dritter Bruder Kumſhaka, gern das Joch abgeworfen haben, unter dem ihn der kuͤhne Geiſt ſeiner Bruͤder hielt, und ungeachtet der vergangenen Geſchichte, der gegenwaͤrtigen Erniedrigung und der zukuͤnftigen Hoffnung der Stämme,
zufrieden die Zuruͤckgezogenheit einer ſtillen Huͤtte geſucht haben, dort mit irgend einer lieblichen Tochter der Wälder den Frieden zu finden, den die ſtolzeſten Traͤume des Ehrgefuhls nie verwirklichen koͤnnen; aber es ſollte nicht ſein, der Zauber ſeiner Geburt und die Macht ſei⸗ ner Bruͤder beherrſchten ihn, und er folgte dem vorge⸗ ſchriebenen Pfade, ohne im Stande zu ſein davon abzu⸗ weichen.
Er war nicht ſo groß und muskuloͤs als Tecumſeh,


