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ſter, der Marſchallin, waren zahllos. Außer Stande, die Demüthigung und, was noch ſchlimmer war, das Lächerliche ihrer Bloßſtellung zu ertragen, ent⸗ fernte ſich die theure Freundin der Miß Macna⸗ mara aus der königlichen Nähe.
Um das Maaß voll zu machen, circulirte am jie Tage die Anecdote des Villets und des
oſenwaſſers allgemein unter den Hofleuten.
Auf dem Wege nach ihren Appartements ſtieß Madame du Barry auf Ulic Blake, den ſie zu ſich heranwinkte, um mit ihm zu ſprechen.
„Wo iſt Redmond?“ fragte ſie haſtig.
„Wie ein Wahnſinniger geht er an dem großen Canal im Parke auf und ab,“ antwortete deſſen Vetter;„er iſt ganz außer ſich, raſend darüber, daß ſeine Schmach öf entlich preisgegeben worden; ſelbſt ich wage es nicht, mich ihm zu nähern.“
„Er ſoll gerächt werden,“ bemerkte die Favo⸗ ritin.„Auch ich bin beleidigt worden, unglücklicher Weiſe aber von Jemand, dem ich, wenigſtens nicht direct, beikommen kann,“ jetzte ſie bitter hinzu. „Suchen Sie den Polizeiminiſter auf und ſagen Sie ihm, er ſoll morgen Vormittag zu mir kommen.“
ulic Blake verbeugte ſich ſo reſpektsvoll, als ob der Befehl aus königlichem Munde gekommen wäre.
„Zu früher Stunde,“ fügte die Gräfin bei.
„Darf ich mir wohl erlauben, Frau Gräfin,“ flüſterte der Edelmann,„Sie an meine Bewerbung um die Hand des Fräuleins von Kellern zu er⸗ innern?“
„Es ſoll nicht vergeſſen werden ſagte die Favorit
in, indem ſie ſich beeilte, ihre Wohnung zu


