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warm;„aber der Himmel und Redmond's eigenes Gewiſſen werden es einſt ſo nennen. Ich finde es begreiflich, daß Sie ihn vertheidigen. Das Blut der ONeils fließt in Ihnen; er iſt Ihres Bruders Sohn und wurde in Burna erzogen.“
Der alte Gentleman war zu tief betrübt über den Tod des ſchönen, ſanften Weſens, das von Kindheit an ſein Liebling geweſen war, als daß er den Hieb, der in dieſen Worten lag, bemerkt hätte.
„Wenn Redmond in dieſer Sache ſchlecht ge⸗ handelt hat,“ rief er aus,„ſo verſtoße ich ihn,— dann will ich nichts mehr von ihm wiſſen; aber es kann nicht ſein! Er liebte ſeine junge Frau zu innig, zu zärtlich. Wenn er hintergangen wurde, bemitleide ich ihn.“
„Hoffentlich,“ bemerkte Miß Macnamara bitter.
Katty erſchien mit dem Kinde auf den Armen im Empfangzimmer. Die Lady nahm es ihr ab, küßte es zärtlich und hielt es dann ſeinem Groß⸗ onkel hin, der das unſchuldige Geſchopf mit ſo kritiſchem Auge betrachtete, wie er etwa ein Füllen von einer ſeiner Zuchtſtuten beaugenſcheinigt hätte.
Wenn wir ſeine Gedanken in die Phraſe eines Sportsmannes überſetzen, ſo müſſen wir ſagen; er beſichtigte deſſen Leibesbeſchaffenheit.
„Auf Seele und Gewiſſen alſo,“ bemerkte er; „aber der Knabe— ich glaube, es iſt ein Knabe, — gleicht meinem Neffen ein wenig.“
Katty und die Herrin von Murlough Houſe wiederhoiten beide die Worte:„ein wenig“ in un⸗ willigem Tone.
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