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daß ſein eigener Kellermeiſter Fitch, der im Col⸗ legium ſein Stubenburſche geweſen war, den Bor⸗ deaux⸗Wein, den ſein Herr ſo ſchmackhaft fand und den vortrefflichen Cognac, von dem er jeden Abend einige Tropfen in ſeinen Kaffee goß, von Jorrocks und Joſeph Kerl, zwei bekannten Uebertretern des Zollgeſetzes an dieſem e kaufte. Einige Leute gingen in ihrer Behauptung ſogar ſo weit, — man klatſchte in jenen Tagen eben ſo, wie heute noch,— daß dieſe Leute gelegentlich ein noch weit ver⸗ dächtigeres Gewerbe trieben. Wenn dieß aber wirk⸗ lich der Fall war, ſo können wir nur bemerken, daß kein Beweis in dieſer gegen ſie vor⸗ lag, obgleich dieß ihnen in ihrer Achtbarkeit weſent⸗ lich nicht geſchadet haben würde zu einer Zeit, in welcher die Straße gewiſſermaßen als eine halb⸗ ritterliche Hilfsquelle für jüngere Söhne und Neffen betrachtet wurde, welche die Vorſehung mit einem Banquier in Geſtalt eines reichen Onkels oder einer unvermählten Tante zu beſchenken vergeſſen hatte, kurz, für alle jene Müßiggänger, welche zu ſtolz zum Arbeiten und zu unwiſſend zum Er⸗ greifen eines Gewerbes waren.
Jorrocks war ein großer, hagerer Mann mit dickem, rundem Kopfe und entſchloſſenem Geſichts⸗ ausdruck, von etwa vierzig Jahren. Seinem Aeu⸗ ßern nach hätte man ihn nicht für einen Spitzbu⸗ ben gehalten. Ein oberflächlicher Beobachter hätte wahrſcheinlich eher in ihm einen ehrbaren Krämer, der ſein Geſchäft ehrlich treibt, zu erkennen ge⸗ laubt; ein Eindruck, den ſein beſeineer grauer
ock, nach damaliger Mode geſchnitten, das heißt;


