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Schlaf gelullt oder zum Siege geführt hatten. Eine prachtvolle Sammlung von Pfeifen, die ihm gehört hatten, deren Charniere mit Silber ausgelegt und deren Sack mit einem ſeidenen Tartan bedeckt war, befand ſich noch vor Kurzem im Beſitze eines Herrn, der in Südſchottland wohnte. Domenico Corri er⸗ zählt in ſeiner Selbſtbiographie einige intereſſante Umſtände aus Carl's ſpäteren Jahren. Nachdem er zuerſt anführt, daß einige glückliche Umſtände ihm die Ehre verſchafft hatten, die Privatconcerte diri⸗ giren zu dürfen, welche theils der eingeborene, theils der engliſche Adel veranſtaltete, fährt er fort:„Da⸗ mals war Ganganelli Papſt und ein Freund des Prätendenten, Prinzen Carl, Bruder des Cardinals von York. Dieſer Prinz gab dem Adel häufig Ge⸗ ſellſchaften und Concerte, deren Leitung mir über⸗ tragen war. Mit dem Prinzen Carl hatte ich vor dieſer Zeit ſchon zwei Jahre zuſammen verlebt, wäh⸗ rend welcher er ſich ganz zurückgezogen hielt und gar Niemand vor ſich ließ. Es war dieß unter der Re⸗ gierung des vorhergehenden Papſtes, der den von ihm angenommenen Titel anzuerkennen ſich geweigert hatte. Während dieſer Abgeſchloſſenheit verwandte Prinz Carl ſeine Muſeſtunden auf Uebungen und Muſik, für die er eine merkwürdige Vorliebe hatte. Ich blieb gewöhnlich jeden Abend allein mit ihm, der Prinz ſpielte das Violoncell und ich Clavier; zuweilen componirten wir auch kleine Muſikſtücke zu⸗ ſammen. Dieſe Selbander hatten aber etwas ſehr Melancholiſches. Das Gemach, in welchem wir ſaßen, war mit altem rothem Damaſt behangen, nur durch zwei Lichter ſpärlich erhellt und auf dem Tiſche


