und unfreundliches Weſen ſehr viel beigetragen haben mochte.
Schottlands Adel mied zu der Zeit, von welcher unſere Geſchichte handelt, den Hof von St. James aus einem Gefühl allgemeiner Abneigung gegen das regierende Haus. Für Viele war der gegenwärtige Souverain nichts weiter als der Kurfürſt von Han⸗
nover, ein Fremdling, der den Thron der Stuarts
uſurpirt hatte.
Der Aufſtandsverſuch von 1715 hatte Wunden hinterlaſſen, die noch nicht geheilt waren, und es gab nur wenige Familien, welche nicht, ſowohl in ihren Häuptern als in ihren Nebenzweigen, durch Verurtheilungen und Confiscationen gelitten hatten.
Unter den Hervorragendſten dieſer Art befand ſich das Haus Arran. Duncan, der elfte Graf dieſes alten Namens, entging dem Schaffot nur dadurch, doß er, ein Gefangener in Stirling, an ſeinen Wunden ſtarb; ſeine Güter wurden aber con⸗ fiscirt, und man ließ ſeiner Wittwe nur einen Johresgehalt. Die nahe Verwandtſchaft derſelben mit dem herzoglichen Hauſe von Argyle ſchützte ſie aber vor dem Unglück, in den gänzlichen Untergang verwickelt zu werden, der Alle traf, welche zu dem Clan ihres Gemahls gehörten und deſſen Namen trugen.
Die Schwierigkeiten, welche die Regierung fand, die confiscirten Ländereien zu veräußern, weil aus Rückſicht für die Familie Niemand ſich zum Ankauf herbeilaſſen wollte, veranlaßte endlich die Krone, der Wittwe die Beſitzungen ihres verſtorbenen Gemahls wieder zu verleihen, welche dafür ſich beeilte, ihre
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