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Samba auf irgend eine Weiſe Schuld an ſeinem Tode ſei. Vergebens betheuerte die treue Negerin ihre Unſchuld,— ihre ſonſt ſo nachſichtige Herrin ſtieß ſie aber nichts deſto weniger von ſich und ſchwur, ſie niemals wieder ſehen zu wollen.
„Gräme Dich nicht,“ rief Philipp, der ſeiner Mutter Argwohn durchaus nicht theilte,„ſie wird bald von ihrem Unrecht ſich überzeugen.“
„Samba gleichgültig ſein,“ murmelte die Amme
mürriſch,„ob Miſſie Mylady ihr glauben oder nicht
glauben. Ich weiß es. Ich nicht bös bin.“ „Sie ſagt dieß nur in der Aufregung und der
Heftigkeit ihres Jammers.“
„Und wofür ſie jammern?“ fragte die Negerin ſcharf.„Gatte bös Mann. Mylady liebte ihn zu viel. Das nicht vernünftig war. Einmal ſagte ſie, ſie wünſche ihn todt; jetzt er todt, ſo weint ſie ihn zurück.
„Sie nicht weinte,“ fügte ſie bei,„als er wollte tödten Sie.“
„Still, Amme, ſtill!“ unterbrach ſie ihr Pfleg⸗ ſohn,„ich will ſolche Worte ſelbſt von Ihnen nicht hören.“
„Jetzt er nicht mehr verſuchen wird, Sie umzu⸗ bringen, das iſt ein gutes Ding— ein ſehr gutes vin und Maſſa Philipp Sie bald heirathen.“
„Vielleicht,“ verſetzte der junge Mann lächelnd.
„Dann Samba kommen und mit Ihnen leben,“ fuhr die Negerin fort.„Sie jetzt nicht mehr in dieß
Haus bleiben will.“
„Warum?“ „Ich nicht glücklich da,“ verſetzte die alte Frau


