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„Ich bin's, Ihr Freund, Oliver,“ flüſterte er— „kein Wort— ſt! ſt!“
Als das arme junge Mädchen in ſeine Arme ſank, drückte er ihr Geſicht an ſeine männliche Bruſt, um ihr convulſiviſches Schluchzen zu erſticken.
„Denken Sie an Philipp, Ihre Mutter, die Freunde, die Sie lieben,“ fuhr er fort.—„Feſtig⸗ keit allein kann Sie retten.“
Mit einer verzweiflungsvollen Anſtrengung ge⸗ lang es Bianca Belgioſo, ihre Selbſtbeherrſchung ſo weit wieder zu gewinnen, daß ſie ſeine Worte ver⸗ ſtehen konnte.
Unterdeſſen ſtand der Sbirre da, außer Stande, ſich bewegen oder ſprechen zu können. Bei dem leiſeſten Verſuche zog Jack an dem Seile, ſo daß er nahe daran war, ſtrangulirt zu werden. Was war zu thun?— Ihn zurückzulaſſen hieß die eigene Sicherheit gefährden, ihm das Leben zu nehmen, widerſtrebte den Gefühlen unſeres Helden. Der einzige Ausweg aus dieſem Dilemma war, daß er ſeinen Gefährten anwies, das Seil an dem Trag⸗ balken zu befeſtigen, und zwar mit ſo viel Spiel⸗ raum, daß der Gefangene athmen könne.
Hierauf band er dem Menſchen die Arme auf den Rücken und ſteckte ihm ſein Sacktuch in den Mund.
Auf dieſe Weiſe war eine Allarmirung ſo gut, wie unmöglich.
Mit Philippo's und Jack Spears Beiſtand— deſſen nautiſche Gewohnheiten ihn in dieſem Momente zum Befehlshaber machten— wurde Bianca und Oliver über das Dach hinab in die Stallungen geholfen, wo die Pferde der Policiſten geſattelt ſtanden.


