Teil eines Werkes 
3. Band (1860)
Entstehung
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Sache ſo weit aufzuhellen, daß ſelbſt nicht einmal ein Schein des Zweifels zurückbleiben könne.

Was den Signore Pietro betrifft, fuhr der Kapitän fort,ſo wird der franzöſiſche Geſandte in Rom wiſſen, welche Maßregeln er zu ergreifen hat. Iſt es nicht ſchändlich, daß franzöſiſche Offiziere, von denen einer Adjutant Seiner Königlichen Hoheit, des Herzogs von Orleans, iſt einer ſolchen Schmach von Seiten der Polizei ausgeſetzt ſind, ohne Jemand finden zu können, der ihnen Genug⸗ thuung zu leiſten vermag?

Da der Erbe des Julithrons bekanntermaßen nicht gut zu der öſtreichiſchen Oecupation Italiens ſah, ſo waren dieſe Worte von ganz beſonderem Gewicht.

Der Spion, der Ihren Namen und Rang da⸗ durch zu beflecken geſucht hat, daß er Sie als den Urheber ſeines Attentats bezeichnete, fuhr der Ka⸗ pitän fort,iſt in ſeiner Keckheit ſo weit gegangen, daß er ſogar die Handſchrift Eurer Ercellenz nach⸗ geahmt hat, und zwar mit einer ſolchen Geſchicklich⸗ keit, daß ſelbſt der Wirth des Hotels ſie für ächt gehalten hat.

Kann ich wohl dieſen vorgeblichen Befehl ſehen? fragte der General.

Unmöglich, Eure Ercellenz, antwortete ſein Beſucher.Ich habe ihn bereits durch ſichere Hand

nach Paris geſchickt; die Copie ſteht Ihnen aber zu

Dienſt.

Damit übergab er das Papier den Händen des Generals, der es ſorgfältig durchlas und hierauf wieder zurückſtellte.