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Eiſenbahnprojekte handelte, und welche, wenn ſie unentdeckt geblieben wäre, ſie ſehr bereichert hätte. Wenn es aber etwas gibt, von dem ſich der Bel⸗ gier ungern trennt, ſo iſt es das Geld. Die Ac⸗ tien⸗Inhaber wurden unruhig. Eine allgemeine Verſammlung wurde zuſammenberufen, die Erläute⸗ rungen verlangte. Wigget entwickelte ſeinen gan⸗ zen Takt, und Tye nahm das reſpektabelſte Aus⸗ ſehen an, ſo daß er in der That wie das Urbild der Ehrenhaftigkeit und der Solidität ausſah; aber dieß Alles nützte nichts; dießmal gelang es der weißen Cravatte und dem tadelloſen ſchwarzen An⸗ zug nicht, den gewohnten Eindruck hervorzubringen,
und ſo kam es, daß nach einer langen Haft die bei⸗
den Partner an einem ſchönen Frühlingsmorgen ſich am Bord eines Schiffes trafen, das im Hafen von Antwerpen vor Anker lag, um nach Amerika unter Segel zu gehen. Sie bte zuſammen ge⸗ rade zehn Pfund in der Taſche.
Als das Schiff die Rhede verließ, ſprang Wig⸗ get auf, und indem er mit der Miene eines Man⸗
nes, der ſo eben eine wichtige und unerwartete
Entdeckung gemacht hatte, an ſeinen Gefährten ſich wandte, ſprach er das wohlbe annte Sprichwort aus, welches wohl die meiſten von uns während der Schulzeit in ihr Notizbuch geſchrieben haben, und deſſen Richtigkeit im ſpätern Leben ſich bewahr⸗ heitete:
„Ehrlich währt am längſten.
„Ganz gewiß,“ rief Tye.
„Schade, daß wir dieſe 6 früher erkannten. 2
„Ja wohl.“


