Teil eines Werkes 
5. Band (1858)
Entstehung
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ſeſſen hätte, ſo hätte es ihm an dem gräßlichen Muthe gefehlt, daſſelbe gegen ſich anzuwenden.

Unmittelbar nach dieſer Sitzung trafen ſich die beiden Notare, Wigget und Tye, zufällig in einer Garküche in der Nähe von Old⸗Bailey. Es war das erſte Mal, daß ſie ſich ſeit der Rückkehr des Erſtern wieder ſahen.

Tye, der ungeheure Opfer hatte bringen müſ⸗ ſen, um ſich nicht in die Anklage des Mords als Mitſchuldiger verwickelt zu ſehen, ſah ſehr nieder⸗ geſchlagen aus. Sein Ruf, und was ihn noch mehr betrübte, ſein ſchlecht erworbenes Geld war fort; denn ein Zeugniß zur Beſchwörung eines Alibi wird ſelbſt in England nicht ohne große Koſten erlangt. Auch das Mißtrauen ſeiner Clienten war rege ge⸗ worden; die meiſten darunter hatten ihm ihre Ge⸗ ſchäfte entzogen, und er war daher im buchſtäblichen Sinne des Wortes ein ruinirter Mann.

Längere Zeit ſprach keiner der beiden früheren Partner ein Wort mit dem andern, ſondern ſie ſaßen mit finſtern Blicken ſich gegenüber. Wigget that den erſten Schritt; er konnte es am eheſten wagen, denn der Graf hatte ihn mit Mitteln ver⸗ ſehen, durch die er ſich eine neue Exiſtenz im Aus⸗ lande gründen konnte.

Schlechter Wind, ſprach er.

Allerdings, erwiderte Tye.

Wer hätte geglaubt, daß Sir John ein ſolcher Dummkopf ſei? Was gedenken Sie anzufangen?

Tye zuckte verzweiflungsvoll die Achſeln.

Sie wiſſen es nicht?

Nein.