Teil eines Werkes 
5. Band (1858)
Entstehung
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„Und weßhalb nicht in England?“ fragte ſein Freund.

„Ich wäre ganz damit zufrieden,“ antwortete der junge Mann,„aber ich fürchte, daß es mit Suſan ſich nicht ebenſo verhält; die iſt ſo empfind⸗ lich. Es iſt mir lieb, daß Du gekommen biſt,“ fuhr er fort,„denn ich ſtehe gerade auf dem Punkt, nach dem Maierhofe mich zu begeben. Ich zweifle nicht, daß ich ſie unverändert finden werde.“

„Du wirſt ſie ganz nach Wunſch finden,“ be⸗ bemerkte Kit,„wenn je Reue ein Herz gereinigt hat, ſo iſt es bei dem ihrigen der Fall; Du mußt aber ihren Freunden erlauben, auch etwas zu eurem künftigen Glücke beizutragen. Deine Frau wird nicht mit leerer Hand kommen.“

„Wie meinſt Du das?“

„Daß Miß Cheerly und Nancy jede ihr ein Ge⸗

ſchenk von hundert Pfund machen wollen.“ „Nancy?“ wiederholte Bob erſtaunt, denn er konnte nicht begreifen, wie das Mädchen, das er ſo arm gekannt hatte, über eine ſolche Summe ver⸗ fügen könne, bis ſein Freund ihm die Freigniſſe mittheilte, die vor Kurzem erſt ſich zugetragen hatten.

„Du biſt ein glücklicher Menſch,“ bemerkte Bob,

nachdem er ihm gratulirt hatte;„aber Du verdienſt

auch, daß es Dir gut geht. Ich wollte, ich wäre auch ſo vernünftig geweſen wie Du.“

„Laß jetzt das Bedauern,“ erwiderte Kit fröhlich; „wenn das Herz unverdorben iſt, ſo iſt es nie zu ſpät ſich zu beſſern. Ich verdanke meinen Wohlſtand nicht meinen Verdienſten, ſondern denen meiner Frau. Es war ein glücklicher Tag, als ich die eitlen