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war er mit ſich nicht in's Klare gekommen— gänz⸗ lich verſchwand.
„Unſere Freundin, die Herzogin, iſt doch endlich zur Anerkennung Ihrer Verdienſte gelangt,“ ſagte Harold.„Es freut mich dieß zu hören; ich hielt ſie immer für eine geſcheite Frau.“
„Es mußte aber doch ein trauriges Exeigniß in meiner Familie die Sache fördern,“ erwiderte der Lord ernſt.
Die Freunde bemerkten jetzt erſt, daß er in tiefe Trauer gekleidet war. Der plötzliche Tod ſeines ältern Bruders hatte ihn zum Erben einer Pairie und einer fürſtlichen Herrſchaft gemacht.
„In den Augen der Nichte bedurfte es für Sie ſolcher Vorzüge nicht,“ bemerkte Harry Burg.
„Vielleicht nicht.“
„Vielleicht!“ wiederholte Harold.„Ich glaube, daß es das Privilegium aller Liebhaber iſt, ſich ſelbſt zu quälen, ſonſt müßte ich Ihnen ſagen, Charles, daß Sie ſelbſt für einen Stutzer, der Sie nicht ſind, zu ufvernünftig ſind. Vielleicht! Was gäbe ich nicht um die Sicherheit halb ſo innig und aufrichtig ge⸗ liebt zu werden!“ ſetzte er mit einem uwillkührlichen Seufzer hinzu.
„Von welchen Kleinigkeiten hängt nicht zuweilen der Erfolg der Liebe eines Mannes ab!“ rief Harry in demſelben Tone.„Wäre ich zu der ariſtokrati⸗ ſchen Bezeichnung eines de vor meinem Namen be⸗ rechtigt geweſen, ſo hätte ich mich vielleicht verſucht gefühlt, die Liſte der Bewerber um die Nichte der Herzogin,zu vermehren; aber für einen bloßen Miſter


